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Die erste Luftfahrtgesellschaft in Deutschland war eben nicht die Lufthansa. Es ging nicht einmal um Flugzeuge. Dass das Reisen in luftigen Höhen vor der Zeit der Flugzeuge mit den Zeppelinen aufkam, ist heute fast vergessen. Unvergessen das Ende der Zeit der Zeppeline, nach dem Unfall in den USA.

 

Am späten Abend des 9. Novembers 1938 begann das Progrom, das als „Reichskristallnacht“ bekannt wurde, wegen der mit Scherben von jüdischen Geschäfts- und Wohnungsfenster übersäten Straßen. Damit begann die extensive Judenverfolgung im Dritten Reich. Doch wie so oft hatte auch dieses Geschehnis eine Vorgeschichte, die vielleicht weniger bekannt ist.

Nach dem Bau der Berliner Mauer waren Ost- und Westberlin voneinander abgeschnitten. Nur wenige Tage noch durften Westberliner in den Ostteil der Stadt reisen, bevor der Westen auch dies unterband. Die ersten Ostbürger, die dann wieder in den Westen reisen durften, waren Rentner, wenn auch unter erschwerten Bedingungen.

 

Bei vielen wichtigen Erfindungen gab es immer wieder Streits und Diskussionen, wer denn nun eigentlich der richtige Erfinder war. So auch beim Telefon. Nun war es bei dieser Technologie etwas leichter, die Geschichte zu verfolgen, weil Patente und öffentliche Dokumentation existierten. Diese belegen, dass das Telefon in Deutschland erfunden wurde. Noch anders geschrieben.

 

Diskotheken sind heute etwas aus der Mode geraten, im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Entstanden sind sie schon im Frankreich während des Zweiten Weltkrieges gerade in Paris. Die erste deutsche Diskothek im heutigen Sinne entstand in der Provinz. In Aachen.

 

Dr. Oetker in Bielefeld füllte in Bielefeld in seiner Apotheke Backpulver in Tüten und gründete so ein internationales Unternehmen. Die Herren Siemens und Halske schraubten in Berlin in einer kleinen Werkstatt Zeigertelegrafen zusammen. Auch daraus entstand ein Weltkonzern. Nachmachen würde ich heute eher nicht empfehlen.

 

Heute in den Großstädten im LIDL oder REWE noch um Mitternacht einkaufen zu können, scheint eine moderne Errungenschaft. Pustekuchen, das war schon vor langer Zeit mal möglich, wenn auch nicht beim Discounter. Erst während der nationalsozialistischen Herrschaft wurde es so restriktiv, wie es ältere Kollegen noch kennen. Lockerung begann mit dem Langen Donnerstag.

 

Obwohl wir heute mit der Medikamentengruppe der Antibiotika durch massenhaften überflüssigen Gebrauch eine Menge Probleme haben, sind diese trotzdem ein Segen. Weil manche Krankheiten ohne sie tödlich verlaufen würden. Um so verblüffender, dass die Entdeckung des Penicillins ein Zufall war.

 

Im eigentlich nicht existenten Bielefeld erfand ein Mann eine Backzutat, die heute unverzichtbar ist. So sind beide Aussagen im vorherigen Satz falsch. Trotzdem hat Dr. Oetker bedeutenden Anteil daran, dass man zum Backen keine teure und empfindliche Hefe mehr braucht. Eine Geschichte, die in einer Apotheke begann und zu einem Weltunternehmen führte.

 

Eine uralte Verschwörungstheorie, die „Erbfeindschaft“ zwischen Frankreich und Deutschland. Darauf gründeten sich Kriege und Überfälle, ein wirkliches Europa hätte es so nicht geben können. Doch zwei Männer, ein Franzose und ein Deutscher, lernten aus der Vergangenheit und setzten diesem Unsinn ein Ende.