Diskotheken sind heute etwas aus der Mode geraten, im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Entstanden sind sie schon im Frankreich während des Zweiten Weltkrieges gerade in Paris. Die erste deutsche Diskothek im heutigen Sinne entstand in der Provinz. In Aachen.

 

Gegen falsche Toleranz und Panikmache

Über Integration von Migranten und Flüchtlingen reden viele. Für die Einen sind sie der Untergang des Abendlandes, die unsere Kultur bedrohen und den Sozialstaat aussaugen. Für Andere, wie es mal die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt formulierte, ein Geschenk des Himmels. Für Leute gerade aus dem linksliberalen Spektrum ein Heer von Opfern und Kuscheltieren. Dass beide Stereotypen nicht zutreffen, ist  logisch. Bleibt die Frage, wie man diese Menschen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan hier heimisch machen kann, sie in die deutsche Gesellschaft integriert. Ahmad Mansour, deutsch-israelischer Psychologe und Autor mit arabischen Wurzeln, sollte die Antwort wissen müssen. Nur werden Einigen die Antworten nicht gefallen.

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Dr. Oetker in Bielefeld füllte in Bielefeld in seiner Apotheke Backpulver in Tüten und gründete so ein internationales Unternehmen. Die Herren Siemens und Halske schraubten in Berlin in einer kleinen Werkstatt Zeigertelegrafen zusammen. Auch daraus entstand ein Weltkonzern. Nachmachen würde ich heute eher nicht empfehlen.

 

Heute in den Großstädten im LIDL oder REWE noch um Mitternacht einkaufen zu können, scheint eine moderne Errungenschaft. Pustekuchen, das war schon vor langer Zeit mal möglich, wenn auch nicht beim Discounter. Erst während der nationalsozialistischen Herrschaft wurde es so restriktiv, wie es ältere Kollegen noch kennen. Lockerung begann mit dem Langen Donnerstag.

 

Wie die Eliten die Demokratie gefährden

Will man den Inhalt des Buches auf einen griffigen Satz reduzieren, ist es wohl dieser: Den Erfolg der AfD haben nicht die wirtschaftlich, sondern die kulturell Abgehängten bewirkt. Aber so einfach und plakativ lässt Michael Hartmann seine Leser nicht davonkommen. Davor zeigt er, wie sich nicht nur Deutschland, sondern auch Europa und die USA in den letzten zwanzig Jahren politisch, wirtschaftlich und kulturell entwickelt haben. Leicht macht er es sich und den Lesern nicht. Aber seine Analyse wird genau dadurch umso klarer und glaubwürdiger. Weil sie die betrifft, die tatsächlich in fast allen Bereichen das Sagen haben. Die Eliten.

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Obwohl wir heute mit der Medikamentengruppe der Antibiotika durch massenhaften überflüssigen Gebrauch eine Menge Probleme haben, sind diese trotzdem ein Segen. Weil manche Krankheiten ohne sie tödlich verlaufen würden. Um so verblüffender, dass die Entdeckung des Penicillins ein Zufall war.

 

Im eigentlich nicht existenten Bielefeld erfand ein Mann eine Backzutat, die heute unverzichtbar ist. So sind beide Aussagen im vorherigen Satz falsch. Trotzdem hat Dr. Oetker bedeutenden Anteil daran, dass man zum Backen keine teure und empfindliche Hefe mehr braucht. Eine Geschichte, die in einer Apotheke begann und zu einem Weltunternehmen führte.

 

Vor drei Monaten habe ich mich weitgehend bei Facebook verabschiedet. Weitgehend deshalb, weil ich die Social Media-Kanäle des Unternehmens beackere, für das ich broterwebsmäßig unterwegs bin. Ein Résumé über die Zeit nach Facebook. Oder wenigstens der vorsichtige Versuch.

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Eine uralte Verschwörungstheorie, die „Erbfeindschaft“ zwischen Frankreich und Deutschland. Darauf gründeten sich Kriege und Überfälle, ein wirkliches Europa hätte es so nicht geben können. Doch zwei Männer, ein Franzose und ein Deutscher, lernten aus der Vergangenheit und setzten diesem Unsinn ein Ende.

 

Tatsächlich hat es nur einen offiziellen Besuch des obersten Mannes im Staate DDR in der BRD gegeben. Alles andere waren eben nur Treffen, kein Staatsbesuch. Wenn man bedenkt, wie nahe das Ende der DDR da schon war, kann man heute ein Grinsen nicht verkneifen.