Dinkel-Toastbrot


Kategorie: Frühstück/Brotzeit

Rezeptart: Backwaren

Zutaten: (Vorschlagsmenge)

- 300 g Dinkelmehl (Vollkorn)
- 300 g Dinkelmehl (Typ 630)
- 220 ml Wasser
- 1/2 TL Trockenhefe oder 1/2 Päckchen Frischhefe, ~ 20 g
- 2 EL Honig, Ahorn- oder Rübensirup
- 2 EL Butter
- 250 g Joghurt
- 30 g Stärke
- 2 TL Salz
- 50 g Sesam

Zubereitung:  (ca. 30 Minuten)

Wasser, Honig/Sirup, Joghurt und geschmolzene Butter mischen. Frsichhefe in etwas Wasser auflösen und ebenfalls zur Flüssigkeit geben. Dinkelmehle, Stärke, Salz, Trockenhefe und Sesam mischen und die Flüssigkeit unterrühren. Teig ca. 30 Min. bei Zimmertemparatur gehen lassen. Teig noch einmal 2 Minuten durchkneten. Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine feuerfeste Form mit Wasser hinein stellen. Teig in mit Backpapier ausgekleidete Kastenform 35 cm füllen und 9 Minuten gehen lassen. Je länger der Teig jetzt geht, desto grobporiger wird das Brot. Mit einem Küchenmesser längsseitig einschlitzen und in den auf 220 °C vorgeheizten Ofen stellen. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 180 °C reduzieren und das Brot für ca. 30 Min. weiterbacken.

Als Dutch Oven Teig wie angegeben anrühren, aber nicht kneten. 18 bis 24 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen, danach in Mehl gewälzt noch einmal eine Stunde im Gärkörbchen. In die im Ofen auf 220 Grad vorgeheizte Gussform geben, Deckel aufsetzen und 30 Minuten mit, noch einmal optional 15 Minuten ohne Deckel backen. In einer schmalen Terrinenform wie bei mir reichen gut 30 Minuten. Zum Halbieren der Menge alle Angaben halbieren, jedoch 130 ml Wasser und höchstens 20 g Sesam nehmen.

Ein durch den Joghurt für Dinkel sehr saftiges, wegen Dinkel und Sesam nussiges Brot mit schöner Porung. Je länger man den Teig im Gärkörbchen lässt, desto größer die Poren. Auch kein klassischer Industrietoast, sondern fester, vor allen Dingen in meiner eigentlich zu kleinen Terrinenform. Dafür entwickelt er bei leichtem Toasten viel Nussaroma und bleibt innen weich. Verträgt sich aber nicht gut stark gewürzten Marmeladen wie Pflaumenmus, besser mit Honig oder milden Früchten.

Schwierigkeitsgrad: Gelegenheitsköche

Rezept vom 10.01.2018