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Nach dem Verlust meines kleinen Studios im Keller habe ich meinen Kleiderschrank zur Sprecherkabine umfunktioniert. Was prima geht, da die darin untergebrachte Kleidung einen fast toten Raum erzeugt. Den letzten Rest Dämmung erledigen große Noppenschaumstoffe auf der Innenseite der Schranktüren. Das Pult war schon immer in diesem Schrank und beherbergt T-Shirts und Hosen. Etwas nervig war nur das eigentliche Aufnehmen. Ein Notebook neben dem Schrank auf einem Schreibtisch hatte einmal den Nachteil, dass ich zwischen den Abschnitten um die Schranktüren herum hin- und herlaufen musste. Der noch größere Nachteil war das deutlich hörbare Rauschen des Lüfters im Notebook. Zuerst wollte ich das Notebook gegen einen luftgekühlten Mini-PC tauschen, was aber mindestens 400 Euro Kosten bedeutet hätte. Es ging dann nicht nur billiger, sondern auch viel besser.

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Quelle: Wikipedia Datei:WikiCon 2018 SRF1-Interview.jpg – Wikipedia

Quelle: Wikipedia Datei:WikiCon 2018 SRF1-Interview.jpg – Wikipedia

Noch einmal sehr schön zusammen gefasst von den Profis:

https://www.deutschlandfunk.de/politischer-journalismus-die-kunst-des-guten-interviews.2907.de.html

Das Thema treibt mich mittlerweile in den Wahnsinn. Wie mische ich eine moderierte Sendung so ab, dass Sprache und Musik subjektiv gleich laut klingen, so dass die Sprache verständlich bleibt, man aber bei der nächsten Musik nicht gleich wieder einen Sprint ans Radio einlegen muss? Bisher bin ich das Thema weitgehend experimentell angegangen, war aber mit den Ergebnissen nicht immer wirklich zufrieden. Für mich war die Reproduzierbarkeit wichtig, damit ich nicht bei jedem neuen Beitrag wieder ans Ausprobieren komme. Die Antwort war nahe liegend, aber nicht bewusst. Ich hatte die dazu sinnvollen Tools in Adobe Audition nämlich schon lange in Gebrauch, war mir aber der Tragweite ihrer Wirkung nicht wirklich bewusst.

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Eigentlich ist im Moment Sascha Lobo Realitätsschock dran, was sich schon sehr gut anlässt. Dann höre ich gerade auf der Fahrt nach Essen meine Podcasts von WDR5 durch, und wer spricht da? Die Autorin des nächsten Buches, Doris Dörrie. Über genau das Buch, das ich hier liegen habe. Aber nicht nur. Nette Sendung mit Sabine Brandi.

Redezeit – Neugier genügt im WDR5

Sascha Lobo: Der Debatten-Podcast

Sascha Lobo: Der Debatten-Podcast

Seit vielen Jahren höre ich, bedingt durch meine Autobahnfahrten,  im Mittel fünf bis sechs Stunden pro Woche Podcasts. Dank WDR5 und Deutschlandfunk, 4000 Hertz und Spiegel Online bin ich eher überversorgt und kann oft Themen erst einige Wochen nach Ausstrahlung abarbeiten. Manche Sendungen sind informativ und zugleich unterhaltend, wie Alles in Butter mit Helmut Gote, manche üben das Denken und den Verstand, wie Das Philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke. Und doch lässt sich dann und wann ein Erkenntnisgewinn verbuchen. Bisher nicht sehr häufig war das beim Spiegel Online-Podcast Der Debatten-Podcast von Sascha Lobo der Fall. Bis dann eine Sendung in meinem Auto ans Laufen kam, die meinen Blick nicht nur auf Soziale Medien, sondern insgesamt auf unsere Gesellschaft nicht unbedingt verändert, aber erklärlicher gemacht hat. Das legt Lobo plausibel und verständlich auf, und das macht die Folge #81 seines Podcastes so bemerkenswert.

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Seit einigen Jahren produziere ich für einen Berliner Radiosender Kurzbeiträge für die Sendung Zeitzone, bisher nur Das historische Ereignis. Seit ein paar Monaten habe ich Die historische Person dazugenommen. Von der Recherche über das Texten bis zum Beitrag selbst, der wie üblich mit einem Jingle beginnt. Das historische Ereignis ist überschaubar, es geht um ein politisches, wissenschaftliches oder technisches Ereignis. Selten auch mal um eine Katastrophe oder etwas Kulturelles. Also etwas, was in einem begrenzten Zeitraum stattfand, mit meist wenigen Beteiligten. Da sind die Themen die Gründung der UNO, der Fall der Berliner Mauer oder die Erfindung des Backpulvers durch Dr. August Oetker. Schon nach einiger Zeit war ich mit meinen Resultaten recht zufrieden. Geschätzt habe ich inzwischen so 250 Beiträge zu diesem Thema produziert. Dann kam eben die historische Person dazu. Mit der historischen Person mache ich das nach dem gleichen Schema, war mein erster Gedanke. Schon im ersten Beitrag scheiterte ich genial, wenigstens nur für mich hörbar, im kleinen Kellerstudio und im Büro unter dem Dach.

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Da war doch noch etwas. Wenn auch schon im November 2018.

Über eine längere Zeit Sprachbeiträge zu produzieren, die immer die gleiche Aussteuerung und damit Mixqualität liefern, ist oft eine Frage des Materials. Zwar kann mit Nachbearbeitung in Adobe Audition einiges erreicht werden, aber das bedeutet immer Zeitverlust. Für mich wäre eine mögliche Lösung ein analoger Compressor vor dem Audiointerface gewesen, nur bekommt man solche Geräte heute nur noch für satt hoch drei- bis vierstellige Beträge, wie von Warm Audio. Mehr durch Zufall stieß ich beim Equipment-Lieferanten meiner Wahl auf eine angebliche Alternative. Einen Mikrofonvorverstärker plus Compressor plus Gate und noch einige Funktionen mehr in einem Gehäuse. Stammt von der amerikanischen Firma dbx, die gerne brauchbare Systeme für kleines Geld liefert. Also mal ausprobieren, was an den Preisungen des Herstellers Wahrheit und Dichtung ist.

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Ein gut gepflegter und informativer Blog über das Radio-Machen ist der von Sandra Müller, unter der leicht zu erinnernden URL radio-machen.de. Sehr hilfreich und anschaulich sind die Hörbeispiele, die über die Hauptnavigation oben zu erreichen sind. Manchmal etwas plakativ, aber schon wert, einmal auf seine eigenen Ergüsse gespiegelt zu werden.

Zumindestens sagt die Medienanalyse ma 2016 etwas ganz anderes.
Radioszene.de
Radioszene.de hat dazu einen passenden Artikel.