Die erste Luftfahrtgesellschaft in Deutschland war eben nicht die Lufthansa. Es ging nicht einmal um Flugzeuge. Dass das Reisen in luftigen Höhen vor der Zeit der Flugzeuge mit den Zeppelinen aufkam, ist heute fast vergessen. Unvergessen das Ende der Zeit der Zeppeline, nach dem Unfall in den USA.

 

Was ist bloß da drüben im Osten los? Woher diese Wut, warum sind so viele Menschen dort so aufgebracht, warum feinden sie diese Staatsform, die sie doch so gerne haben wollten, offen an? Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration in der sächsischen Landesregierung, die vier Monate vor der Wende aus der SED austrat, seit 2002 Mitglied der SPD, hat schon einige Antworten. Die sogar plausibel sind. In der DDR bei Erfurt geboren und aufgewachsen, kennt sie die DDR von damals, vor 1989, sehr genau. Früher stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Großsteinberg, von 1989 bis 1990 Bürgermeisterin von Großpösna im Kreis Leipzig-Land. Obwohl mich manche Leute hier schon gefragt haben, ob ich nicht rüber machen wollte, weil ich oft in Dresden und Tharandt, Ostberlin und Vogtland war, die Müritz, Schwerin und Rostock kenne, muss ich zugeben, dass ich über „den Osten“ verdammt wenig wusste.

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Am späten Abend des 9. Novembers 1938 begann das Progrom, das als „Reichskristallnacht“ bekannt wurde, wegen der mit Scherben von jüdischen Geschäfts- und Wohnungsfenster übersäten Straßen. Damit begann die extensive Judenverfolgung im Dritten Reich. Doch wie so oft hatte auch dieses Geschehnis eine Vorgeschichte, die vielleicht weniger bekannt ist.

Nach dem Bau der Berliner Mauer waren Ost- und Westberlin voneinander abgeschnitten. Nur wenige Tage noch durften Westberliner in den Ostteil der Stadt reisen, bevor der Westen auch dies unterband. Die ersten Ostbürger, die dann wieder in den Westen reisen durften, waren Rentner, wenn auch unter erschwerten Bedingungen.

 

Bei vielen wichtigen Erfindungen gab es immer wieder Streits und Diskussionen, wer denn nun eigentlich der richtige Erfinder war. So auch beim Telefon. Nun war es bei dieser Technologie etwas leichter, die Geschichte zu verfolgen, weil Patente und öffentliche Dokumentation existierten. Diese belegen, dass das Telefon in Deutschland erfunden wurde. Noch anders geschrieben.

 

Diskotheken sind heute etwas aus der Mode geraten, im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Entstanden sind sie schon im Frankreich während des Zweiten Weltkrieges gerade in Paris. Die erste deutsche Diskothek im heutigen Sinne entstand in der Provinz. In Aachen.

 

Gegen falsche Toleranz und Panikmache

Über Integration von Migranten und Flüchtlingen reden viele. Für die Einen sind sie der Untergang des Abendlandes, die unsere Kultur bedrohen und den Sozialstaat aussaugen. Für Andere, wie es mal die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt formulierte, ein Geschenk des Himmels. Für Leute gerade aus dem linksliberalen Spektrum ein Heer von Opfern und Kuscheltieren. Dass beide Stereotypen nicht zutreffen, ist  logisch. Bleibt die Frage, wie man diese Menschen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan hier heimisch machen kann, sie in die deutsche Gesellschaft integriert. Ahmad Mansour, deutsch-israelischer Psychologe und Autor mit arabischen Wurzeln, sollte die Antwort wissen müssen. Nur werden Einigen die Antworten nicht gefallen.

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Dr. Oetker in Bielefeld füllte in Bielefeld in seiner Apotheke Backpulver in Tüten und gründete so ein internationales Unternehmen. Die Herren Siemens und Halske schraubten in Berlin in einer kleinen Werkstatt Zeigertelegrafen zusammen. Auch daraus entstand ein Weltkonzern. Nachmachen würde ich heute eher nicht empfehlen.

 

Heute in den Großstädten im LIDL oder REWE noch um Mitternacht einkaufen zu können, scheint eine moderne Errungenschaft. Pustekuchen, das war schon vor langer Zeit mal möglich, wenn auch nicht beim Discounter. Erst während der nationalsozialistischen Herrschaft wurde es so restriktiv, wie es ältere Kollegen noch kennen. Lockerung begann mit dem Langen Donnerstag.

 

Wie die Eliten die Demokratie gefährden

Will man den Inhalt des Buches auf einen griffigen Satz reduzieren, ist es wohl dieser: Den Erfolg der AfD haben nicht die wirtschaftlich, sondern die kulturell Abgehängten bewirkt. Aber so einfach und plakativ lässt Michael Hartmann seine Leser nicht davonkommen. Davor zeigt er, wie sich nicht nur Deutschland, sondern auch Europa und die USA in den letzten zwanzig Jahren politisch, wirtschaftlich und kulturell entwickelt haben. Leicht macht er es sich und den Lesern nicht. Aber seine Analyse wird genau dadurch umso klarer und glaubwürdiger. Weil sie die betrifft, die tatsächlich in fast allen Bereichen das Sagen haben. Die Eliten.

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