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Hans Rosling: Factfulness
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Michael J. Sandel: Vom Ende des Gemeinwohls
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Daniel Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken
*) Professor am Harvard College des Fachbereiches Psychologie der Harvard-Universität
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Yuval Noah Harari: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert
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Gisela Goblirsch: Gebrauchstexte schreiben
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Anja Baumheier: Die Erfindung der Sprache
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Stefan Wachtel: Schreiben fürs Hören
Die Buchliste, die zum Thema Texten fürs Radio herauskommt, ist eher übersichtlich. Die meisten Bücher davon hatte ich schon, bis auf eines waren mir die Bücher vertraut, sowohl vom Titel als auch vom Inhalt her. Nur eben dieses eine, das stand im Regal, aber was stand da noch einmal drin? Worum ging es? Und warum ist nichts hängen geblieben? Also noch mal von vorne. Das Lesezeichen, ein Zigarettenblättchen, das ich im ersten Kapitel fand, erinnerte mich daran. Warum ich es nur angefangen, nie zu Ende gelesen hatte. Ein Fehler.
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Sophie Passmann: Komplett Gänsehaut
Das Buch ist kein Sachbuch, es ist kein Roman, nicht mal ein Essay. Es ist ein Buch, in dem die Autorin in ihrer neuen schönen Wohnung sitzt und sich fragt, was sie und ihre Generation denn wohl besser gemacht haben als Eltern. Von Großeltern ganz abgesehen. Ob sie wirklich die ihr angedachten Chancen genutzt, die Digitalisierung gewinnbringend eingesetzt haben und überhaupt klüger waren, als sie es ihren Eltern zustanden. So gesehen ist es eine niedergeschriebene Reflektion, öffentlich zugänglich gemacht. Das klingt nach nicht viel. Aber manchmal ist weniger mehr.
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Bücher, die nicht zu Ende gelesen wurden
Ich hatte mir einmal vorgenommen, über Bücher, die ich für nicht gelungen halte, auch nichts zu schreiben. Inzwischen bin ich ins Nachdenken gekommen, ob ich nicht in gewisser Weise auch vor Büchern warnen sollte. Falls das jemand tatsächlich wissen wollte. Da ich eh langsam mal wieder aussortieren muss, um Platz im Regal zu schaffen, hier zwei Kandidaten, die es zuverlässig als erste in den Karton schaffen werden.
Jenny Odell: Nichts tun
Nun ist Jenny Odell nicht primär Autorin, sondern Künstlerin, Schriftstellerin und Pädagogin mit Sitz in Oakland, Kalifornien. Damit ist ihre Sicht auf die Welt nicht universell, ziemlich amerikanisch und so liest sich auch das Buch. Man sucht vergeblich irgendwelche Fäden und nach einer Botschaft, einer message. Stattdessen empfand ich das Buch eher wie ihren persönlichen Erlebnisbericht, der mit meiner Realität wenig zu tun hat. Ich würde mich sogar versteigen zu sagen, mit den Welten von uns normalen, nicht so künstlerischen Menschen. Gut die Hälfte des Buches habe ich durchgehalten, mehr war nicht drin. Das Thema ist schon relevant und wichtig, aber eben nicht als auf sich selbst fokussierte Abenteuergeschichte, sondern mit passender soziologischer oder von mir aus auch philosophischer Basis. Ja, der Untertitel stimmt, es geht um Kunst. Nicht um Realität.
Sabine Schröder-Kunz: Älterwerden in Krisenzeiten
Das Buch behandelt (fast) ausschließlich das Leben älterer Menschen während der Corona-Krise, spricht ausgiebig über Selbstverantwortung und Mitverantwortung, rät zum Verzicht auf Alkohol, Fernsehen und andere schlechten Angewohnheiten. Auf seine Gesundheit achten, für den Kontakt zu anderen Menschen Skype und Zoom nutzen und so weiter. Kopf und Körper in Schuss halten. Die Jüngeren in der Bevölkerungen sollen bitte Rücksicht nehmen und die Alten sich nicht schämen. Ist dieses Thema in einem Kapitel abgefrühstückt, wird der Blickwinkel um drei Grad verändert und die Sache geht von vorne los. Nach drei Vierteln des Buches dachte ich dann: So weit war ich auch schon. Große Ankündigung, wenig Inhalt, um ein nicht schmales Buch zu füllen. Leider bei vielen Büchern in der Vergangenheit so.
Richard David Precht: Von der Pflicht
Geht man zurück zu den historischen Philosophen, stehen in deren Betrachtungen Begriffe wie Ehre, Erkenntnis, Pflicht und Wahrheit im Vordergrund. Das war jedoch noch zu einer Zeit, als Staaten keine Fürsorge- und Vorsorgepflichten hatten. Es galt das Recht des Mächtigen, die Bürger hatten ihrer Pflicht zu folgen. Rechte gab es wenige, für Frauen schon gar nicht. In den heutigen liberal-demokratischen Staaten wie Deutschland ist die Rolle des Staates eine andere. Er ist verpflichtet, für seine Bürger zu sorgen, sie zu schützen und zu ermöglichen, dass sie ihre Rechte wahrnehmen können. Aus dieser Pflicht des Staates erwachsen jedoch auch Rechte für ihn. Das Recht, die Freiheiten des Einzelnen einzuschränken, wenn Minderheiten und Schwache zu schützen sind. Denn die Freiheit des Einen endet bekanntlich dort, wo sie die Freiheit des Anderen verletzt. So weit, so gut. Aber was passiert heute? Menschen entpflichten sich aus der Gemeinschaft und gegenüber dem Staat. Sie wollen ihre grundgesetzlich verbrieften Rechte unter allen Umständen durchsetzen, auch wenn andere Menschen dafür erkranken oder sogar sterben. Tugenden wie Anstand und Mäßigung, Ehre und eben Pflicht sind auf dem Weg in die historische Mülltonne. Denn viele Menschen haben sich aus der Gemeinschaft verabschiedet, Gemeinwohl interessiert nicht mehr. Prechts Sicht auf diese Entwicklung ist plausibel und klar. Kapitalistischer Eigennutz vernichtet solidarische Gemeinschaft. Nicht mehr Fakten spielen eine Rolle, sondern Meinungen und Emotionen. Der Kapitalismus fördert das Ende der Demokratie. Vereinfacht gesagt.
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Gerd Gigerenzer: Risiko
Anderes Beispiel für die Verwirrung durch Zahlen. Als in Großbritannien die dritte Generation der Antibabypille eingeführt wurde, berichtete der britische Gesundheitsdienst, dass sich mit diesem neuen Medikament die Zahl der Thrombosefälle gegenüber der Vorversion verdoppelt habe. Genauer um 100% gestiegen sei sie. In absoluten Zahlen gab es zuvor bei 1.000 Frauen, die sie nahmen, einen Thrombosefall. Mit der dritten Pillengeneration waren es nun zwei. Bei wieder 1.000 Frauen. Dafür stieg in Großbritannien zu dieser Zeit die Zahl an Abtreibungen und ungewollten Schwangerschaften erheblich. Weil viele Frauen durch die genannten Zahlen abgeschreckt wurden. Gegen dieses Unwissen über und Unverständnis für tatsächliche oder vermutete Risiken schreibt Gerd Gigerenzer an. Und liefert damit ein faszinierendes Buch.
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Gerhard Roth: Über den Menschen
Schon die Philosophen des Altertums stritten über die Frage, ob Seele und Geist des Menschen etwas vom Körper Getrenntes seien. Oder ob der Geist erst durch den Körper erzeugt werde und mit dem Tod des Körpers vergehe. Mit dem Aufkommen moderner naturwissenschaftlicher Betrachtungen endete die Diskussion nicht, bekam durch die Methoden bildgebender Verfahren in Medizin und Biologie sogar neuen Aufschwung. Heute wissen wir im Grunde immer noch nicht besonders viel über das menschliche Gehirn, aber genug, im seine Funktionen erstmals ansatzweise zu verstehen. Wir wissen, wo dort auditive oder visuelle Reize verarbeitet werden, wissen etwas über die Funktionen von Botenstoffen und Neurotransmitter. Dazu gehört, dass wir das, was wir Bewusstsein nennen, in der Hauptsache im frontalen Cortex stattfindet. Doch ist viel von dem, was Gedanke oder Emotion wird, gesteuert von tieferen Bereichen im limbischen System, das sich in den unteren Schichten unserer Wahrnehmung völlig entzieht. Je mehr man über das menschliche Gehirn weiß, desto mehr Fragen kommen hinzu. Warum verfügen nur Menschen über eine syntaktisch-grammatikalische Sprache, nicht unsere nächsten Verwandten, die Primaten wie Gorillas und Bonobos? Was hat dazu geführt, dass aus unseren Vorfahren Wesen mit Vernunft, Sprache und transzendierendem Denken entstanden? Zu welchen Erkenntnissen führt das Wissen über unser Gehirn? Gibt es tatsächlich ein Verbrecher-Gen oder so etwas wie das genetisch bedingte Böse? Sind eineiige Zwillinge tatsächlich zu 100% genetisch identisch? Die letzte Frage lässt sich schon beantworten: Nein.
Gerhard Roth im Philosophischen Radio in WDR 5
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